
Mario Basler
Trainer • Osnabrueck
Germany
18.12.1968
1.86m
-
Über Mario Basler
Mario Basler (geboren am 18. Dezember 1968) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Profispieler, der hauptsächlich als rechter Mittelfeldspieler spielte. Derzeit ist er bei TSG Eisenberg als Spieler und Berater tätig. Als Spezialist für ruhende Bälle erzielte Basler zahlreiche Tore aus Freistößen und zwei direkt aus Eckstößen, die umgangssprachlich als Olympiatore bekannt sind. Er war auch für seine Kreativität bekannt. Geboren in Neustadt an der Weinstraße, begann Basler seine Karriere beim 1. FC Kaiserslautern, wo er nur einen Ligaeinsatz hatte. 1993 wechselte er zum Bundesliga-Verein SV Werder Bremen, nachdem er zuvor für Hertha BSC und Rot-Weiss Essen in der 2. Bundesliga gespielt hatte. Mit Bremen gewann Basler 1994 den DFB-Pokal und wurde 1995 Vizemeister der Bundesliga. In der Saison 1994–95 war er gemeinsam mit 20 Toren Torschützenkönig der Bundesliga. 1996 wechselte Basler zum FC Bayern München, wo er 1997 und 1999 den Bundesliga-Titel gewann und das entscheidende Tor im DFB-Pokal-Finale 1998 erzielte. Basler erzielte auch das Eröffnungstor für Bayern München im UEFA Champions League-Finale 1999 gegen Manchester United im Camp Nou, Barcelona, mit einem Freistoß in der sechsten Minute des Spiels. Bayern verlor das Spiel schließlich mit 1:2. Basler kehrte 1999 zu Kaiserslautern zurück und erreichte 2001 das Halbfinale des UEFA-Pokals sowie das Finale des DFB-Pokals 2002–03, wo die roten Teufel von Baslers ehemaligem Verein Bayern München geschlagen wurden. Basler bestritt zwischen 1994 und 1998 30 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft und erzielte zwei Tore. Er wurde für die WM 1994 und die EM 1996 nominiert, letztere gewann Deutschland, obwohl Basler in dem Turnier keine Einsätze hatte. Basler begann seine Trainerkarriere 2004 als Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg, wurde jedoch nach wenigen Monaten entlassen. Im Juli 2007 wurde er Co-Trainer von TuS Koblenz. Nach nur einem Jahr verließ er TuS Koblenz, um einen Vertrag als Cheftrainer und Manager beim SV Eintracht Trier 05 zu unterschreiben. Am 21. Februar 2010 wurde er von seinem Verein Eintracht Trier entlassen. Im August desselben Jahres wurde er Trainer des SV Wacker Burghausen. Als Burghausen am Ende der Saison 2010–11 abstieg, wurde Basler entlassen. Basler übernahm im Oktober 2011 das Traineramt bei Rot-Weiß Oberhausen, trat jedoch am 14. September 2012 nach vier Niederlagen in sieben Spielen von seinem Posten zurück. Im Februar 2015 wurde Basler Sportdirektor beim 1. FC Lokomotive Leipzig.
Frühere Teams
| Team | Typ | Zeitraum |
|---|---|---|
Kaiserslautern | Youth | 1984 - 1987 |
Kaiserslautern | Permanent | 1987 - 1989 |
Rot-Weiss Essen | Permanent | 1989 - 1991 |
Hertha | Permanent | 1991 - 1993 |
Werder Bremen | Permanent | 1993 - 1996 |
Bayern Munich | Permanent | 1996 - 1999 |
Kaiserslautern | Permanent | 1999 - 2003 |
Al-Rayyan SC | Permanent | 2003 - 2004 |
Germany | International | 1994 - 1998 |
Jahn Regensburg | Manager | 2004 - 2005 |
TuS Koblenz | Assistant Manager | 2007 - 2008 |
Eintracht Trier | Manager | 2008 - 2010 |
Wacker Burghausen | Manager | 2010 - 2011 |
Rot-Weiß Oberhausen | Manager | 2011 - 2012 |
Erfolge & Auszeichnungen

Bayern Munich
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Hertha
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